Aktuelles

Mitgliederversammlung fällt aus!!!

Zu unserem Bedauern müssen wir mitteilen, dass unsere Mitgliederversammlung am 07.03.2020 um 15:00 Uhr sowie die vorangehende Hilfsmittelausstellung ausfallen. Grund hierfür sind behördliche Empfehlungen bezüglich der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus.

iPhone-Schulung des BSV Düren

Am 15.02.2020 führte der Dürener Blinden und Sehbehindertenverein seine erste iPhone-Schulung für Mitglieder durch. Der Einsteigerkurs richtete sich an Menschen, die bisher keine oder nur sehr geringe Erfahrungen im Umgang mit dem iPhone besaßen.
Fragen, welche die sechs Teilnehmenden zu der Schulung mitbrachten, waren unter anderem: Wie kann ich ein Gerät wie das iPhone, das so gut wie fast gar keine Tasten besitzt, als sehgeschädigter Mensch überhaupt nutzen? Lassen sich Telefonate führen, wenn man die Bedienelemente auf dem Bildschirm des Smartphones nicht sieht? Wie ist das eigentlich mit den ganzen Apps und Funktionen des Geräts - lassen diese sich mit einer Seheinschränkung nutzen?
Um hierauf Antworten zu finden, lernten die sechs Teilnehmenden der Einsteigerschulung, wie sich mit der Sprachausgabefunktion "VoiceOver" der berührungsempfindliche Bildschirm des iPhone erkunden lässt. Sie übten die Gerätesteuerung über grundlegende Gesten und mittels Spracheingabe. Spannend wurde es dann, als sie die neuen Fertigkeiten zum Beispiel bei der Eingabe von Kontaktdaten oder in der Notizen-App umsetzen konnten.
Der Blinden- und Sehbehindertenverein Düren freut sich als Ausrichter über den wunderbaren Verlauf der Veranstaltung. Wir sind uns sicher, dass die Kursteilnehmer nun viel besser beurteilen können, ob ein Smartphone wie das iPhone oder ein vergleichbares Gerät für sie sinnvoll und handhabbar ist.
Der BSV Düren dankt dem Büro für barrierefreie Bildung aus Herne für die Durchführung des Kurses sowie der Dürener Blindenschule für die Bereitstellung der notwendigen Räumlichkeiten.

Akademie Sehen gestartet

Die Akademie Sehen nimmt ab dem 1.1.2020 den Betrieb auf und bietet in inklusivem Rahmen Schulungen und Seminare zu diversen Themen an. Die Angebote der Akademie Sehen richten sich im Wesentlichen an blinde bzw. sehbehinderte Menschen und berücksichtigen deren Bedürfnisse bei der Umsetzung von Schulungsangeboten.
Die Seminare finden im BFW Düren statt, das als Bildungs- und Beratungszentrum, auf die berufliche Wiedereingliederung und Qualifizierung von blinden und sehbehinderten Menschen in allen Lebensphasen spezialisiert ist. Die Räumlichkeiten des BFW Düren sind barrierefrei und auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen ausgelegt.
Themen der Seminare werden unter anderem "Diabetes und Sehbehinderung - wie kann ich mein Leben weiterhin meistern?", "IPhone-Schulungen für Anfänger und Fortgeschrittene", "Erfolgreich Vorstellungsgespräche führen trotz Sehbehinderung", "Farb- und Stilberatung für blinde und sehbehinderte Menschen", "Datenschutz in Vereinen richtig organisieren und durchführen", "Wie gestalte ich einen Radiosender bzw. Radio-Beiträge?" oder "Wie kommuniziere ich richtig?" sein.
Alle konkreten Angebote der Akademie Sehen finden Sie auf der Homepage des BSVN e.V. unter www.bsv-nordrhein.de.

Michael Mohr neuer Hilfsmittelkoordinator des BSV Nordrhein

Neben seinem Posten als Beisitzer im Vorstand des BSV Nordrhein hat unser 1. Vorsitzender Michael Mohr nun noch eine weitere Aufgabe beim Landesverband übernommen: Als neuer Hilfsmittelkoordinator steht er Betroffenen und Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Es ist aber auch seine Aufgabe die Vereinsorgane des BSVN über Entwicklungen von Hilfsmitteln und Erkenntnisse über Hilfsmittel zu informieren.

Rurtalbus - Veränderung des Busverkehrs im Kreis Düren ab dem 1.1.2020

Ab dem 1.1.2020 wird der Busverkehr im Kreis Düren von der Rurtalbus GmbH organisiert und durchgeführt. Damit gehen zahlreiche Neuerungen einher. Näheres dazu finden sie auf der Homepage der Rurtalbus GmbH www.rurtalbus.de oder in einem sehr detailierten Artikel des Düren-Magazins vom 13.11.2019 unter http://www.dueren-magazin.de/12115-kreis-dueren-neues-liniennetz-fuer-den-busverkehr-im-kreis-die-uebersicht-ueber-alle-aenderungen

Aktion zur Woche des Sehens auch in Düren

Der Blinden-und Sehbehindertenverein Düren e. V. beteiligt sich an der bundesweiten Aufklärungskampagne Mit einem Infostand

Am 19. Oktober 2019 nimmt der Blinden-und Sehbehindertenverein Düren e. V. an der diesjährigen Woche des Sehens teil. Von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr werden wir an der Ecke Kölnstraße/Wirtelstraße einen Infopavillon aufstellen.

"Nach vorne schauen" heißt das Thema der diesjährigen Aufklärungskampagne, die vom 8. bis 15.10.2019 stattfindet und erneut unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause steht.
Die Partner und Veranstalter der Woche des Sehens machen bundesweit mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam.

Höhepunkte der Aufklärungskampagne sind die internationalen Aktionstage "Welttag des Sehens" am 10. Oktober, der auf die weltweite Initiative "VISION 2020 das Recht auf Augenlicht" hinweist sowie der "Tag des weißen Stockes" am 15. Oktober. Letzterer ist ein Gedenktag der Vereinten Nationen, an dem traditionell blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden-und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch, der Carl Zeiss Meditec AG und der VANDA Pharmaceuticals Germany GmbH.

Hinweis: Weitere Informationen sowie zahlreiche Fotos zur Illustration von Pressebeiträgen stehen auf der Internetseite www.woche-des-sehens.de/infothek/presse zur Verfügung.

Jutta Busch, neue Seelsorgerin für blinde und sehbehinderte Menschen in der Region Düren und im Bistum Aachen, stellt sich vor:

Seit 1. Juli 2019 gibt es ein neues Gesicht, dem die Fortführung der Arbeit in der Seelsorge mit blinden und sehbehinderten Menschen in Düren fürs Bistum Aachen anvertraut ist.
Es handelt sich um mich, Jutta Busch! Darf ich mich vorstellen?
Also: Ich bin Gemeindereferentin und von der katholischen Kirche im Bistum Aachen beauftragt, mich um diese besonderen Menschen, die seit gut 130 Jahren in vielen Einrichtungen in und rund um Düren bis hin nach Meerbusch leben und lernen, seelsorgerisch zu kümmern.
Mittlerweile bin ich seit 25 Jahren im pastoralen Dienst und verfüge daher über Erfahrungen in sehr vielen Teilbereichen der religionspädagogischen und seelsorgerischen Arbeit mit Menschen verschiedener Altersstufen.
Zusätzlich ausgestattet mit ersten Informationen meiner Vorgängerin Astrid Sistig, so mancher Lebenserfahrung als Frau/Tochter/Mutter und auch mit einer guten Portion Berufserfahrung als Kirchenfrau, beginne ich nun meinen Dienst in der Region Düren. Ich starte interessiert und grundsätzlich gespannt, welche besonderen Menschen ich treffen und näher kennenlernen werde, sprechen oder schreiben Sie mich ruhig an, wenn ich die Richtige für Sie bin!!
Ich von meiner Seite versuche, mich an möglichst vielen Stellen bekannt zu machen und herauszufinden, wo ich meine Talente und meine Lebens- und Berufserfahrung als Seelsorgerin einsetzen darf.
Motiviert von einer Aussage Mutter Teresas "Sei gütig und barmherzig. Lass nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist." beginne ich meinen Dienst für Sie und die Menschen, die Ihnen und uns anvertraut sind und freue mich auf ein Kennenlernen,

Ihre Jutta Busch
Gemeindereferentin

Jutta Busch
Region Düren
Grüngürtel 41
52351 Düren
Telefon: 02421 207176
E-Mail:
jutta.busch@bistum-aachen.de

Eine Folge der Elektromobilität: Das lautlose Rollen ist für Blinde nicht nur in Düren ein Problem

Geräuschlose Elektrofahrzeuge wie Autos oder Roller können für sehbehinderte und blinde Menschen eine Gefahr darstellen

Von SARAH MARIA BERNERS

KREIS DÜREN. Elektromobilität ist politisch gewollt und gesellschaftlich auf dem Vormarsch - vor allem in großen Städten ist die Zahl der E-Roller rasant in die Höhe geschellt, während das neue Fortbewegungsmittel in Städten wie Düren oder im ländlichen Raum noch keine dominante Rolle einnimmt. Gleichwohl gibt es auch dort Elektrofahrzeuge, die ohne lärmenden Motor durch die Straßen kurven. Aber während viele Menschen sich über die viel leiseren Elektrofahrzeuge freuen, gibt es auch Menschen, denen diese Entwicklung Probleme bereitet:

Für blinde und sehbehinderte Menschen ist es kaum möglich, ein langsam fahrendes E-Fahrzeug zu bemerken.
Beim Überqueren einer Straße ohne Ampel ist das ein Problem, gefährliche Situationen können entstehen. "Wenn die Fahrzeuge mit weniger als 20 Stundenkilometern unterwegs sind, kann man sie im Straßenverkehr nicht hören", erklärt Michael Mohr, Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereins Düren. Bei höherem Tempo seien Reifen- und Windgeräusche wahrnehmbar.
Zwar müssten ganz neu entwickelte E-Autos seit dem 1. Juli mit einem akustischen Warnsignal ausgestattet sein, für ältere Modelle und Elektroroller gelte das aber nicht. Dem Blinden- und Sehbehindertenverein ist es daher ein Anliegen, in einer Stadt wie Düren, in der es mit dem Berufsförderungswerk und dem Rheinischen Blindenfürsorgeverein große Institutionen für blinde Menschen gibt, auf dieses Thema aufmerksam zu machen, die Bürger für die Problematik zu sensibilisieren. Denn wer sehend durch die Stadt läuft, hat diesen Aspekt der E-Mobilität einfach nicht im Blick.
"Eine weitere Gefahrensituation entsteht auch, wenn zum Beispiel E-Roller, obwohl sie es nicht dürfen, auf dem Gehweg unterwegs sind. Blinde- und sehbehinderte Menschen können sie nicht rechtzeitig wahrnehmen."

Michael Mohr weist darauf hin, dass lautlose E-Mobilität auch für Senioren und Kinder problematisch sein könne. Dabei geht es den Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenvereins keineswegs darum, sich grundsätzlich gegen die Elektromobilität auszusprechen, es geht ihnen darum, auf eine andere Seite des Themas aufmerksam zu machen. Dass dies erforderlich ist, zeigen auch Debatten über das akustische Warnsignal in Internetforen, wo viele E-Fahrer das künstliche Geräusch als störend oder überflüssig bezeichnen und schon davon sprechen, das künstliche Geräusch per Knopfdruck ohnehin einfach auszuschalten. Gedanken an sehbehinderte und blinde Menschen verschwendet dabei niemand.
Bei den Elektroautos wird die Ausstattung mit dem Geräuschsystem sofern es sich nicht manuell abschaltbar ist, das Problem auf längere Frist lösen. Bei den Elektrorollen ist - Stand heute - auch die Aufmerksamkeit anderer Passanten gefragt.
"Dabei ist es wichtig, dass diese einen blinden Menschen nicht plötzlich festhalten oder anpacken. Das ist den meisten unangenehm", erklärt Michael Mohr. Ansprechen und auf mögliche Gefahrensituationen hinweisen, sei hingegen erwünscht.
"Wenn Sie also sehen, dass ein Mensch mit weißem Stock oder Blindenbinde am Arm eine Straße überqueren möchte und ein Elektroroller oder lautloses Fahrzeug sich nähert, dann sprechen sie ihn an und machen auf die Situation aufmerksam", ermuntert Mohr. Andernfalls könne die Situation für Fahrer und Fußgänger gefährlich werden. Dabei sei es wichtig, Situationen zu erklären und immer zu bedenken, dass dem Gegenüber die visuellen Eindrücke fehlen.

Quelle: Aachener Nachrichten vom 22. JULI 2019 https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/das-lautlose-rollen-ist-fuer-blinde-nicht-nur-in-dueren-ein-problem_aid-44278415?utm_source=facebook&utm_medium=instant-message

Neuer Vorstand im BSV Düren

Bei der Mitgliederversammlung am 9. März 2019 wurde turnusgemäß der Vorstand des BSV Düren neu gewählt. Die bisherigen Beisitzer Lothar Schubert, Michael Bernecker und Sabine Nikolaus stellten sich aus persönlichen Gründen nicht erneut zur Wahl. Wir danken ihnen für ihr Engagement in den vergangenen Jahren!
Michael Mohr wurde als 1. Vorsitzender Und Christian Kappler als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Dieter Winterscheidt übernimmt weiterhin das Amt des Kassenwarts. Susanne Draheim wurde erneut zur Schriftführerin gewählt. Als 2. Schriftführerin und neu in den Vorstand wurde Kahtarina Wersig gewählt. Heinrich Enns und Trixi Droßard sind weiterhin Beisitzer. Als neue Beisitzer wurden Petra Schmitz und Jürgen Noll in den Vorstand gewählt.

Lothar Schubert mit besonderer Auszeichnung geehrt

Pressemitteilung vom 08.12.2018

von links nach rechts: Michael Mohr, 1. Vorsitzender BSV Düren; Paul Larue, Bürgermeister
von Düren; Lothar Schubert, Ehrenmitglied; Christian Kappler, 2. Vorsitzender, BSV Düren Düren: Im Rahmen der traditionellen Weihnachtsfeier des Blinden- und Sehbehindertenverein Düren e. V. (BSV Düren) wurde Lothar Schubert für seine prägende Arbeit im Verein, wie aber auch für seine Verdienste für die Selbsthilfe im Kreis Düren zum Ehrenmitglied des BSV Düren ernannt.
Unter großem Beifall der Besucher nahm Lothar Schubert die Ehrung von Herrn Bürgermeister Paul Larue entgegen. Bürgermeister Larue würdigte die Verdienste von Lothar Schubert in einer Laudatio.
Michael Mohr, 1. Vorsitzender des BSV Düren bedankte sich für das überaus große Engagement von Lothar Schubert und gratuliert ihm zur Ehrenmitgliedschaft ganz herzlich.

Seit 1976 Mitglied im Verein - seit 1986 Vorstandsmitglied

Der heute 74jährige Schubert trat zum 01.01.1976 in den BSV Düren ein und gehört seit 1986 dem Vorstand an. Rundweg 10 Jahre seiner Vorstandstätigkeit übte er als Vorsitzender des Vereins aus. Lothar Schubert prägte während seiner Tätigkeit für den Verein die Selbsthilfe für blinde- und sehbehinderte Menschen im Kreis Düren. Darüber hinaus setzt er sich fortwährend für die Belange aller gehandicapten Menschen ein.
Lothar Schubert gehört verschiedenen Gremien, wie dem Inklusionsbeirat der Stadt Düren und dem Bauausschuss an, um nur zwei Beispiele zu nennen. Mit seinem fundierten Fachwissen und seiner Beharrlichkeit verfolgt er die Ziele des Vereins.

Der Ortsverein: "Ein Teil von mir"

Artikel aus den "sichtweisen" 10/18

Unter dem Titel "Der Ortsverein: "Ein Teil von mir"" erschien in den "Sichtweisen" - dem Magazin des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) in der Ausgabe 10/18 ein Artikel über unseren 1. Vorsitzenden hernn Michael Mohr. Den kompletten Artikel finden Sie hier als PDF-Datei.

Ein Rundgang durch das Stadtmuseum mit Menschen mit Sehbeeinträchtigung

Anlässlich des am 6. Juni stattfindenden "Tags der Sehbehinderten" unter dem Motto "Sehbehindert im Museum" fand auch ein kurzweiliger Rundgang durch die Ausstellun "Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929" des Stadtmuseums statt. Aus Termingründen konnte die tatsächliche Führung erst am Samstag, 9. Juni ab 15:30 Uhr stattfinden. Trotzdem fand sie großen Anklang bei den Teilnehmenden und erlaubte einen spannenden und abwechslungsreichen Einblick in die Geschichte Dürens. Insgesamt 20 Personen hatten sich an diesem Nachmittag eingefunden.
Zunächst gaben die Referentinnen Irmgard Gerhards und Rita Koerffer einen kurzen Einblick in politische, kulturelle und modische Veränderungen der Zeit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten sich währenddessen anhand einiger Tastobjekte einen eigenen Eindruck der Zeit verschaffen. Überraschend klar und einfach sind die Verzierungen der Zeit, sie muten fast modern an. Einige Alltagsgegenstände wie der Wasserkocher schienen sich bisweilen kaum verändert zu haben. Dagegen war die Mode der 20er Jahre doch großen Veränderungen unterworfen. Sie war ein spannendes Thema, zu dem viele Exponate gezeigt und auch auf Neuerungen aufmerksam gemacht wurde.
Zudem standen mehrere Modelle der ehemaligen Stadt Düren im Fokus. Die Gruppe konnte eine Miniaturform des alten Kornhauses ebenso im Detail mit den Fingern erfassen, wie das alte Marktmodell. Der Gestalter Josef Winthagen vermittelte währenddessen fundiertes Hintergrundwissen über die alten Gebäude.< Insgesamt saß die Gruppe mehr als zwei Stunden zusammen und brachte sich gegenseitig eine Menge Neues bei. So war es ein kurzweiliger, lehrreicher Nachmittag für alle Anwesenden, der im Rahmen des "Tags der Sehbehinderten" stattfand.

Über das Stadtmuseum Düren

Der Trägerverein Stadtmuseum Düren e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, allen Interessierten die Geschichte der Stadt Düren näherzubringen. Gegründet 2009 und mehrheitlich betrieben von ehrenamtlichen Mitarbeitern, wurde bereits im gleichen Jahr die erste Ausstellung eröffnet. Durch intensives Auseinandersetzen mit den zur Verfügung gestellten Exponaten präsentiert das Stadtmuseum Düren nach und nach weitere Abschnitte der Geschichte. Neben den Dauerausstellungen werden Wechselausstellungen angeboten sowie ein umfassendes Rahmenprogramm für verschiedene Interessen- und Altersgruppen.

Einkaufsführer für Senioren mit erweitertem Angebot

JÜLICH, 6. JULI 2017. Ältere Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv am Einkaufsleben teilnehmen können, soll in Zukunft die Möglichkeit geboten werden, ein Einkaufserlebnis in anderer Art und Weise zu erleben.

Den Initiatoren Margret Esser-Faber, Peter Schmitz, Hermann-Josef Buers (Ortsvorsteher), Ruth Tavernier-Schwab (Seniorenbeiratsvorsitzende) und Doris Vogel (Dezernentin) ist es gelungen, Jülicher Schuh- und Bekleidungsgeschäfte sowie Bäcker, Apotheker und Optiker für dieses Projekt zu begeistern. Ziel soll es sein, dass nicht mehr so mobile Senioren Waren von den teilnehmenden Jülicher Unternehmen bequem nach Hause geliefert bekommen und Dienstleistungen in den eigenen vier Wänden wahrgenommen werden. Das Einkaufsflair bleibt den älteren Herrschaften so erhalten.

Mitwirkung ist erwünscht

Bürgermeister Axel Fuchs ruft auf diesem Wege um Mitwirkung und Hilfe in der Jülicher Geschäftswelt auf: "Der Einkaufsführer ist erweiterungsfähig und lädt weitere Geschäfte ein, ihre Dienstleistung für Jülicherinnen und Jülicher anzubieten. Mit dem Produktangebot und Beratung vor Ort bieten sie sehr viel mehr als ,Ware': Ein persönliches Wort, Kommunikation vis à vis, fernab der digitalen Leitung - unbezahlbare Nähe zum Menschen."

Welche Unternehmen bereits heute Dienstleistungen und Waren auf diesem Wege anbieten, erfahren Interessierte zunächst in der Publikation der Stadtverwaltung, in der regelmäßig eine aktuelle Aufstellung der Teilnehmer veröffentlicht werden soll. Ebenfalls sind auf der Website "Jülich hilft" die detaillierten Informationen zu finden. Mittelfristig soll ein Begleitheft gedruckt und ausgegeben werden können.

Gerne steht Ihnen auch Claudia Toni-Cober unter Telefon 02461/ 63268 für die Beantwortung weitere Fragen zur Verfügung.

Quelle: http://www.aachener-zeitung.de/lokales/juelich/einkaufsfuehrer-fuer-senioren-mit-erweitertem-angebot-1.1664431

Nideggen mit dem Tastmodell einmal anders erleben

Nideggen, 26. Juni 2017. Die Stadt Nideggen ertasten - das macht das bronzenfarbene Tastmodell von Bildhauer Egbert Broecken für Sehbehinderte, aber auch Sehende möglich.
Die Übergabe des 120 mal 130 Zentimeter großen Objektes an den parteilosen Bürgermeister Marco Schmunkamp wurde von einem kleinen Fest in der Nideggener Innenstadt begleitet.

Federführend bei diesem Projekt war der Lion-Club "Kreuzau-Rureifel". Präsident Dr. Conrad Püllen, ließ in seiner Begrüßungsrede noch einmal die Entstehungsgeschichte des Modells aufleben: "Dieser Tag ist für Nideggen, seine Bewohner, aber vor allem für Menschen mit dem Handicap der Sehminderung oder des Sehverlustes, von ganz besonderer Bedeutung", stellte der Präsident der Lions fest.
Idee und Realisation des Projekts seien ein gutes Beispiel für gelungene Inklusion, fuhr Püllen fort. Denn jetzt könnten alle Menschen die wunderbare Eifelstadt im Modell hautnah erfassen. Bürgermeister Schmunkamp schloss sich dem an: "Sehen ist nicht selbstverständlich. Deshalb mein Wunsch: Nehmen Sie diese schöne Umgebung bewusst wahr!"

Die Idee für ein Tastmodell war schon 2014 bei einem Gespräch des damaligen Activity-Beauftragten des Clubs, Heiner Krantz, und der ehemaligen Bürgermeisterin, Margit Göckemeyer entstanden.
Mit Hilfe der vielen Sponsoren - Lions Club Kreuzau-Nideggen, F. Victor-Rolff-Stiftung Burg Gladbach, Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren, NRW-Stiftung Düsseldorf sowie vieler privater Spender wurde die Summe von 30000 Euro aufgebracht. Der renommierte Bildhauer und Objektdesigner Egbert Broecken übernahm die künstlerische Gestaltung des Modells. Bereits 140 Modelle sind unter seinen Händen erstanden.

Blinden- und Sehbehindertenverein Düren e. V. feiert 90jähriges Jubiläum

Pressebericht des BSV Düren vom 03.05.2017

Im Jahr 1927 wurde der bis zum heutigen Tag bestehende Blinden- und Sehbehindertenverein Düren e. V. von 30 blinden- und sehbehinderten Menschen in der früheren Blindenwerkstatt in der Alten Jülicher Straße gegründet. Der Verein ist die erste Selbsthilfeorganisation im Kreis Düren.
Den Gründern ging es zum damaligen Zeitpunkt bereits darum, die Interessen von blinden- und sehbehinderten Menschen im Kreis Düren zu vertreten. Eine Selbstbestimmung war für die Betroffenen zu dieser Zeit noch nicht selbstverständlich. Zu dieser Zeit waren viele blinde oder sehbehinderte Menschen noch sehr isoliert, hier wollte man mit der Vereinsgründung gegensteuern.

Der Verein, welcher seit der Mitgliederversammlung im Jahr 2017 unter der Leitung eines neuen Vorstandes mit Michael Mohr als 1. Vorsitzenden, Christian Kappler, 2. Vorsitzender und Kassierer Franz Dieter Winterscheidt steht, hat weiterhin klare Ziele.
"Wir engagieren uns im Inklusionsbeirat der Stadt Düren und beim Arbeitskreis Inklusion in Jülich (AKI)," sagt Michael Mohr, 1. Vorsitzender. Hier geht es uns darum, bei der Gestaltung des öffentlichen Raumes z. B. auf den barrierefreien Aus- und Umbau zu achten.
Bei der Umgestaltung der Kölnstraße oder des derzeitigen Umbaus des Marktplatzes waren wir beratend mit an den Vorbereitungen beteiligt.

Weiterhin führen wir in regelmäßigen Abständen Informationsnachmittage bei Kooperationspartner in Düren und Jülich durch. Bei den für die Teilnehmer kostenlosen Infoveranstaltungen liegt unser Augenmerk auf der Beratung von Betroffenen oder Interessierten.
Natürlich spielt auch der Erfahrungsaustausch eine große Rolle. Hier ist der Verein eine Plattform und ein Treffpunkt für Betroffene und Angehörige.
Alle zwei Monate erscheint für die Mitglieder und Interessierte die akustische Hörzeitung "Rurecho".

Michael Mohr sagt: "Besonders stolz sind wir darauf, mit Lothar Schubert (Beisitzer im Vorstand) einen Träger des Bundesverdienstkreuzes in unseren Reihen zu haben. Lothar Schubert hat die Belange der Selbsthilfe in Düren deutliche vorangetrieben und geprägt. Wir sind sehr dankbar, dass er uns bis zum heutigen Tag mit seinem Wissen zur Verfügung steht."
Natürlich sind wir auch in unserer Vereinsarbeit auf viele ehrenamtliche Helfer angewiesen. Nur mit deren Engagement sind viele Aktivitäten überhaupt erst möglich.

Was Sind die Ziele für die Zukunft?

Unser Ziel ist es in der Zukunft, unser Engagement sowohl in den Ausschüssen, als auch für unsere Mitglieder und Interessenten weiter auszubauen. Wir möchten den Verein attraktiver für unsere jüngeren Mitglieder gestalten. Wir sehen es als wichtig die Vereinstätigkeit generationsübergreifend zu gestalten. Die Erfahrungen der älteren Generation und der Tatendrang der jüngeren ist eine Kombination in der wir die Sicherung des Fortbestandes unseres Vereins noch über viele Jahre sehen.

Der 90. Geburtstag des Vereins wird im Rahmen eines besonderen Sommerausflugs für die Mitglieder gefeiert. In diesem Jahr ist eine Rhein-Schifffahrt mit anschließendem Abendessen geplant. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Reliefstadtpläne von Düren und Jülich für Blinde und Sehbehinderte verfügbar

Ein Reliefstadtplan der Stadt Düren mit Blindenschrift, in Farbe und mit wichtigen Gebäuden kann beim BSV Düren zum Unkostenbeitrag von 20 € bezogen werden. Dazu gehört auch ein vergrößerter Ausschnitt vom Zentrum und eine alphabetische Straßenliste in Punktschrift und Großdruck.

Daneben steht seit dem Jahr 2010 ein Reliefstadtplan der Stadt Jülich zur Verfügung. Er ist ebenfalls beim BSV Düren erhältlich.

Integrationsfachdienst für Blinde und Sehbehinderte

Blinde und wesentlich Sehbehinderte im Kreis Düren, die Unterstützung bei der Stellensuche benötigen oder am Arbeitsplatz besondere Probleme haben, können sich an Mitarbeiter des Integrationsfachdienstes (IFD) wenden.

Ansprechpartner für den Kreis Düren:

Herr Siebert, BFW
Karl-Arnold-Str. 132 - 134, 52349 Düren
Tel.: 02421 / 5 98 - 218
E-Mail: siebert@bfw-dueren.de

Herr Geipel, BFW
Karl-Arnold-Str. 132 - 134, 52349 Düren
Tel.: 02421 / 5 98 - 106
E-Mail: geipel@bfw-dueren.de

Hier finden Sie auch eine Übersicht über die Zuständigkeit und Ansprechpartner der Integrationsfachdienste für blinde und sehbehinderte Menschen im Rheinland. Der Link öffnet eine Seite in einem neuen Browserfenster. Mit der Tastenkombination Alt+Tab kehren Sie zu unseren Seiten zurück.

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